Eigenständiges Jugendprogramm unterstützt Zusammenwachsen in Europa
Die Kolpingjugend Europa sieht die aktuellen Entwicklungen für ein neues Europäisches Jugendprogramm mit großer Sorge. Die Diskussion über die Einbindung des Jugendprogramms in ein neues Gesamtprogramm „Bildung“ verkürzt die europäische Jugendinitiative auf das Element Bildung. Hierin besteht die große Gefahr, nur noch Bildungsveranstaltungen als wichtig zu erachten. Das aktuelle Jugendprogramm „Jugend in Aktion“ ist gerade durch seine Vielfalt an Begegnung, Austausch und Seminarangeboten auch im non-formalen Lernbereich so erfolgreich. Im Rahmen der EU-202-Strategie wird Bildung als ein wichtiger Eckpfeiler benannt, hier ist aber darauf zu achten, dass Bildungspolitik nicht zu den Kompetenzen europäischer Politik gehört, sondern weiterhin Aufgabe der Mitgliedsländer ist. „Europa wächst nicht durch Bildungsveranstaltungen, sondern durch Begegnung zusammen.“ fasst Matthias von Schlichtkrull-Guse, Vorsitzender der Kolpingjugend Europa, die Forderung nach einem eigenständigen Jugendprogramm zusammen. Die Kolpingjugend Europa bietet viele Aktivitäten im Bereich des Programms „Jugend in Aktion“ hierzu zählen Seminare, Begegnungen und Fortbildungen. „Als kleine Europäische Nicht-Regierungsorganisation wünschen wir uns eine Vereinfachung bei der Antragsstellung und Abrechnung im zukünftigen Jugendprogramm.“ formuliert Andrea Vojtillova, stellvertretende Vorsitzende der Kolpingjugend Europa, die Wünsche an ein neues eigenständiges Jugendprogramm.

